Implantologie
Zahnverlust kann jeden treffen und die unterschiedlichsten Ursachen haben: Ob durch einen Unfall herbeigeführt oder durch Parodontose.
Nach einer eingehenden und umfangreichen Voruntersuchung klären wir mit Ihnen gemeinsam ob und inwieweit ein Implantat für Sie ihn betracht gezogen werden kann.
Unser durch ständige Fortbildungsmaßnahmen im Bereich der Implantologie hochqualifizierte Ärzteteam ersetzt gegebenenfalls fehlende Zahnwurzeln mit Metall- (Titan-) oder Keramikkörpern und verhilft Ihnen somit zu Ästhetik, Selbstbewußtsein und Lebensqualität.
Was sind Implantate ?
Fallbeispiel: Zahnlosigkeit
Fallbeispiel: Einzelzahnlücke
Fallbeispiel: Große Lücke
Fallbeispiel: Nichtanlage
Behandlungsablauf

Was sind Implantate ?
Ein Implantat ist ein kleiner "Pfosten" aus medizinischem Reintitan der die Funktion der Zahnwurzel übernimmt. Das Implantat selbst "verschwindet" unsichtbar im Kieferknochen. In das Implantat wird ein Verbindungselement aus medizinischem Reintitan oder Keramik eingesetzt. Auf diesem Element können die "neuen Zähne" fest und sicher fixiert werden. Jeder verlorene Zahn lässt sich ersetzen – in jedem Erwachsenenalter. Die Implantologie hat sich seit über 40 Jahren millionenfach bewährt. Über 600.000 Zahnimplantate werden pro Jahr eingesetzt – allein in Deutschland.


Fallbeispiel: Zahnlosigkeit
Das Problem:
  • Die Prothese "wackelt" – trotz Unterfütterung
  • Schmerzen und Zahnfleischentzündungen belasten
  • Ein ständiges Gefühl der Unsicherheit bleibt
  • Hemmungen beim Sprechen, Lachen und Essen behindern
  • Fremdkörpergefühl durch die Gaumenplatte nervt.
Eine Prothese wird an den Kiefer angepasst. Aber beim zahnlosen Kiefer bildet sich der Kieferknochen zurück. Die Prothese wird erneut angepasst, abgeschliffen, unterfüttert. Haftcremes sollen den nötigen Halt geben aber die Prothesenprobleme lassen sich nur selten dauerhaft lösen.
Die Lösung:
Bereits mit vier Implantaten lässt sich eine herausnehmbare Prothese fest im Kiefer verankern. Dabei wird die Prothese mit kleinen Halteelementen versehen und auf einem Steg, der die Implantate miteinander verbindet, sicher fixiert.

Vorteile:
  • Endlich wieder unbeschwert essen, lachen und sprechen
  • Kraftvoll zubeißen – auch bei festen Speisen
  • Leichte Pflege mit einer herausnehmbaren Prothese
  • Die Prothese wird im Kiefer verankert – das Fremdkörpergefühl ist deutlich geringer

Die eleganteste Lösung für den zahnlosen Kiefer:
eine implantatgetragene Brücke. Im Kiefer werden 4 bis 8 Implantate eingesetzt. Wie eigene Zähne ist die Brücke fest im Kiefer verankert.



Fallbeispiel: Einzelzahnlücke
Das Problem:
  • Eine festsitzende Brücke schließt die Lücke – zur Befestigung werden jedoch gesunde Nachbarzähne beschliffen
  • Diese Zähne können überlastet und dadurch zusätzlich geschädigt werden
  • Die notwendige Belastung des Kieferknochens fehlt – der Knochen geht zurück

Die Lösung:
Ein Implantat ersetzt die entfernte Zahnwurzel. Implantataufbau und Krone aus Keramik verbinden natürliche Ästhetik mit hoher Belastbarkeit. Die Lücke wird geschlossen – von der Wurzel bis zur Krone – ohne gesunde Substanz zu schädigen oder starken Rückgang des Kieferknochens zu riskieren.

Vorteile:
  • Der neue Zahn funktioniert wie ein echter Zahn – ohne Einschränkung
  • Die Ästhetik entspricht der eines natürlichen Zahns
  • Nachbarzähne bleiben unberührt und unversehrt
  • Der Kieferknochen wird ganz normal belastet und verändert sich praktisch nicht
  • Auch das Zahnfleisch bleibt nahezu vollkommen natürlich erhalten


Fallbeispiel: Große Lücke
Größere Zahnlücken sind speziell im Seitenzahnbereich nichts Ungewöhnliches. Fehlen mehrere Zähne am Ende einer Zahnreihe, spricht man von einer "Freiend-Situation".
Das Problem:
  • Eine herausnehmbare Teilprothese mit Metallklammern schließt die Lücke - verursacht jedoch häufig ein starkes Fremdkörpergefühl
  • Der Kieferknochen bildet sich zurück
  • Der Zahn, an dem die Klammer befestigt ist, wird stark belastet

Die Lösung:
Zwei Implantate verwurzeln die Brücke fest im Kiefer, oder die fehlenden Zähne werden Zahn für Zahn durch Implantate ersetzt. Die Zahnreihe wird vollständig geschlossen

Vorteile:
  • Die ursprüngliche Zahnsituation wird nahezu wieder hergestellt
  • Feste Zähne vermitteln ein natürliches Gefühl von Sicherheit
  • Der Kieferknochen bildet sich nicht zurück
  • Bei einer implantatgetragenen Lösung müssen keine gesunden Zähne beschliffen werden
  • Gehen weitere Zähne verloren, können die vorhandenen Implantate in eine neue Versorgung integriert werden


Fallbeispiel: Nichtanlage
Das Problem:
Fehlende Weisheitszähne sind nichts Ungewöhnliches. Aber bei 1-2 Prozent aller Kinder sind die seitlichen Schneidezähne nicht angelegt – und das kann später zu ästhetischen und funktionellen Einschränkungen führen. Die Lösung ohne eine spätere Implantatoption: Lücken werden durch eine kieferorthopädische Behandlung geschlossen. Der Behandlungserfolg ist u.a. abhängig von der Lücken- und Knochensituation und von der Zahnstellung. Eine ästhetische Beeinträchtigung ist möglich.
Die Lösung:
Bei einer geplanten Implantatbehandlung werden die Lücken erhalten, bis der Kiefer ausgewachsen ist. Wenn der Kiefer ausgewachsen ist (mit etwa 18 Jahren), werden die Lücken durch Einzelimplantate geschlossen. Die Zahnreihe erhält ein natürliches Aussehen, das ein Leben lang halten kann.
Vorteile:
  • Perfekte natürliche Ästhetik, Funktion und Phonetik
  • Die Zahnsituation im Kiefer ist völlig natürlich – Zähne "verschieben" sich nicht
  • Wie eigene Zähne können Implantate ein Leben lang halten


Behandlungsablauf
Voruntersuchung und persönliche Beratung
Vor der Behandlung steht immer ein individuelles und ausführliches Beratungsgespräch: Alle Behandlungsalternativen werden genau besprochen. Eine genaue Untersuchung der Mund- und Kiefersituation ist Grundlage einer präzisen Implantatplanung. Abhängig von der gewählten Therapie wird ein genauer Behandlungs- und Zeitplan erstellt. Auch über die Kosten haben Sie vor Behandlungsbeginn einen genauen Überblick.
Gibt es Gründe, die gegen eine Implantation sprechen?
Die Implantation ist eine der sichersten Behandlungen mit besten Langzeitprognosen. Da es sich jedoch um einen chirurgischen Eingriff handelt, ist eine gründliche allgemeine Untersuchung unverzichtbar. Selbst bei chronischen Erkrankungen ist eine Implantation in vielen Fällen möglich. Ihr Zahnarzt klärt mit Ihnen ab, welche Lösung in Ihrem Fall die richtige ist und bespricht die individuellen Risiken mit Ihnen.
Und wenn zu wenig Knochen vorhanden ist?
Wo Zähne fehlen, bildet sich der Kieferknochen zurück. In den meisten Fällen ist eine Implantation trotzdem möglich. Durch Knochenaufbau – der so genannten Augmentation – kann das Knochenvolumen erhöht werden. Der fehlende Kieferknochen wird ausgeglichen – eine optimale Voraussetzung für eine Implantation wird geschaffen.
Sichere Diagnostik – modernste Therapie
Mit modernster Technologie lässt sich die Implantation vor dem Eingriff bis ins Detail planen und simulieren. Das genaue Ergebnis ist bereits vor dem Eingriff sichtbar. Eine passgenaue Schablone wird auf den Kiefer gesetzt – die Implantate werden mit höchster Präzision eingesetzt
Modernste Technik – unbeschwerte Behandlung
Eine detaillierte Diagnose von Anfang an gewährleistet eine zuverlässige Kostenplanung. Eine präzise Planung im Vorfeld ermöglicht einen gezielten Eingriff mit verkürzter Operationszeit. Das bedeutet in vielen Fällen ein kleines Wundfeld und dadurch geringe Belastung. Höchste Genauigkeit – sicherer Schutz der empfindlichen Nervenregion. Optimale Implantatposition – Funktion und Ästhetik der neuen Zähne genügen hohen Ansprüchen.
Wie verläuft die Implantat-OP?
In der Regel ist die Implantation ein ambulanter Eingriff. Das Zahnfleisch wird mit einem kleinen Schnitt geöffnet. Nach einer schonenden Bohrung wird das Implantat schmerzfrei in den Kiefer eingesetzt. Der Eingriff dauert im allgemeinen bei einem Implantat nicht länger als eine halbe Stunde und wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt.
Wie lange muss das Implantat einheilen?
Das Zahnfleisch verheilt innerhalb von wenigen Tagen. Nach drei bis vier Monaten ist das Implantat vollständig im Kiefer eingeheilt und mit dem Kieferknochen verbunden. Selbstverständlich tragen Sie in dieser Zeit ein Provisorium, das von den natürlichen Zähnen kaum zu unterscheiden ist. In einzelnen Fällen ist eine prothetische Sofortversorgung und eine Belastung direkt nach dem Eingriff möglich.
Was geschieht nach der Einheilungszeit?
Das Zahnfleisch wird genau über den Implantaten geöffnet. Das Zahnfleisch wird so ausgeformt, das es sich später genauso dicht an die neuen Zahnkronen anlegt wie an die natürlichen Zähne. Ein Kieferabdruck dient als Grundlage für die Anfertigung des endgültigen Zahnersatzes
Und die Pflege von Implantaten?
Die Zahnpflege bei Implantaten ist kaum aufwändiger als bei natürlichen Zähnen. Das Prophylaxeteam Ihres Zahnarztes berät Sie gerne, welche Pflegemittel besonders gut geeignet sind.

Wie lange halten Implantate?
Bei guter Pflege und regelmäßiger Prophylaxe können Implantate ein Leben lang halten. Wie zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, ist die Implantologie eine der sichersten und erfolgreichsten Behandlungen in der Zahnmedizin.
Was kosten Implantate?
Eine Implantatversorgung kommt dem natürlichen Zahn sehr nahe und ist eine sehr hochwertige Versorgung. Das Spektrum prothetischer Möglichkeiten ist groß – entsprechend unterschiedlich sind die Behandlungskosten. Vor Behandlungsbeginn erhalten Sie einen genauen Kostenvoranschlag für die gesamte Therapie
Sieht aus wie ein natürlicher Zahn
Implantatgetragener Zahnersatz ist im Kiefer verankert – es gibt keine Klammern oder Halteelemente. Modernste keramische Kronen sind vom natürlichen Zahn nicht zu unterscheiden. Das Implantat wächst fest im Kiefer ein Ein Fremdkörpergefühl gibt es bei Implantaten nicht.
Das Material (medizinisches Reintitan nach DIN ISO 5832-2) ist absolut körperverträglich – allergische Reaktionen sind in der Wissenschaft nicht bekannt. Die Kaukraft und Belastbarkeit entsprechen gesunden Zähnen. Es gibt keine Einschränkung gegenüber einem natürlichen Zahn.